Innozenz IV.180,
Innozenz IV.,
Sinibald Fieschi,
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1243-1254,
11 Jahre 5 Monate 12 Tage,
Gewählt in Anagni nach einer langen Sedisvakanz. Er setzte rücksichtslos seine Ziele durch. Der Konflikt mit den Staufern erreichte unter ihm im Konflikt mit Friedrich II. seinen Höhepunkt. Friedrich erhoffte sich anfänglich von Innozenz die Lösung vom Kirchenbann und eine Verständigung mit dem Papsttum, was jedoch wegen der Unvereinbarkeit und Übersteigerung der Ansprüche auf beiden Seiten scheiterte. 1244 floh Innozenz nach Lyon, um von dort in größerer Unabhängigkeit den Kampf gegen den Kaiser zu führen. Auf dem Ersten Konzil von Lyon (1245), das als 13. allgemeines Konzil gilt, das jedoch nur schlecht besucht war, wurde der Dauerkonflikt mit den Staufern, der Verlust Jerusalems 1244 an die Muslime und der Mongoleneinfall behandelt. Man erklärte Friedrich wegen angeblichem Eidbruch, Sakrileg und Häresie für abgesetzt und forderte die deutschen Fürsten zur Neuwahl auf. Friedrich sprach dem Papst die Kompetenz ab, über diese zeitlichen Dinge zu richten, woraufhin Innozenz in der Bulle "Eger, cui lenia" scharf die Zwei-Schwerter-Lehre akzentuierte und die Delegierung der weltlichen Macht durch die geistliche herausstellte. Der päpstliche Kampf gegen Friedrich war mitschuld am Scheitern des Kreuzzugsunternehmens von Ludwig IX von Frankreich 1248. Innozenz unterstützte die Gegenkönige Heinrich Raspe (1246-47) und Wilhelm von Holland (1247-56) und setzte seinen Kampf gegen die Staufer sogar nach dem Tod von Friedrich II. fort. Die Missionierung Litauens brachte er voran, sein utopisches Projekt der Missionierung der Mongolen war indirekt auch gegen den Islam gerichtet, dessen expansive Kraft er dadurch eingrenzen wollte. Das katholische Kirchenrecht hat Innozenz als bedeutendster Kanoniker sener Zeit in seinen Werken umfassend vorangebracht. Sein Papstwahldekret scheiterte jedoch an der Nichtakzeptanz bei den Kardinälen (vgl. Michael Hanst BBKL II (1990) 1286-1289, P. Mikat LThK² 5, 689-690).,
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um 1195,
Genua,
1227 Kardinal, 1228 Vizekanzler der röm. Kirche,
Studium in Parma und Bologna, Professor für Kirchenrecht in Bologna,
engstirnig, habgierig, feig, durchtrieben und rachsüchtig,
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25.06.1243,
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7.12.1254,
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Neapel,
Neapel Kathedrale,
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der Unschuldige (latein.).,
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