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Gregor I. (Hl.)

Gregor I. (Hl.)
64, Gregor I. (Hl.), Gregor entstammte einer römischen Patrizier-Familie, den Anicia, die im 5. Jahrhundert zwei der letzten weströmischen Kaiser gestellt hatten und auch in Ostrom zur Oberschicht zählten., , 590-604, 13 Jahre 6 Monate 9 Tage, Gregor, der vorher bereits als Gesandter in Konstantinopel Erfahrungen gemacht hat, nimmt die einmütige Berufung von Klerus und Volk nur widerwillig an. Er war der erste Mönch als Papst, ein Mann der contemplatio und des großen caritativen Engagements. Über die Situation seines Pontifikats sagt er selbst: "Ich Unwürdiger und Schwacher habe ein altes und von Wellen arg mitgenommenes Schiff übernommen, in das von allen Seiten die Wogen eingedrungen sind und dessen morsche Planken, unablässig von Stürmen gepeitscht, den nahen Schiffbruch ankündigen." (Seppelt/Schweiger 59) Er hat die Missionsarbeit als erstrangige Pflicht des Kirchenoberhauptes verstanden und als erster Papst seinen Blick über die Grenzen des Imperiums hinausgerichtet. Er initiiert die Missionierung der Angelsachsen unter Anpassung an die lokalen Gewohnheiten (Akkomodation). Durch das Fehlen weltlicher Autoritäten in Rom wird er auch wie Leo zum politischen und wirtschaftlichen Führer der röm. Bevölkerung. Gregor ist sich von Anfang an der allgemeinen Anerkennung des päpstlichen Jurisdiktionspromats bewusst. Er lehnt jedoch den Titel "universalis papa" ab und nennt sich selbst stattdessen "servus servorum Dei". Er schreibt diesbezüglich, Christus habe den hl. Petrus und seinen Nachfolgern den Primat und die Sorge für die Gesamtkirche übertragen und doch habe sich Petrus nicht "universalis apostolus" nennen lassen (vgl. Franz Xaver Seppelt, Der Aufstieg des Papsttums von den Anfängen bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, München 1954, Bd. 2, 25). Er lehnt auch in einem Brief den Hinweis "wie ihr befohlen habt" ab: er habe nur "Sorge getragen, dem Patriarchen das anzuzeigen, was ihm wichtig erscheint" (Joseph Lortz, Geschichte der Kirche in ideengeschichtlicher Betrachtung, Münster 1962, 196). Er gibt an seinen Klerus die Losung aus: "Mehr dienen als herrschen" und fordert, die Untergebenen als Mündige zu behandeln: "Wir Menschen sind von Natur alle gleich" (Lortz, Geschichte, 192.196) Zugleich praktiziert er jedoch eine straffere Leitung der gesamten Hierarchie. Diese Führung verstand er als Verantwortung. Gregor herrscht, indem er den Brüdern dient. Gregors caritative, demütige und zugleich führungsbewusste Persönlichkeit, sein großes Ansehen und seine Wirksamkeit als "Konsul Gottes" haben dem Papsttum eine neue Grundlage gegeben. Die Nachwelt sprach ihm daher den Beinamen "der Große" zu. Papst Gregor I. war zugleich ein wichtiger Schriftsteller der Kirche. Als Kirchenvater ist er in vielen Kirchen abgebildet - wenn man in einer Kirche neben Augustinus, Ambrosius und Hieronymus Medaillons mit einem Bischof entdeckt, der mit einer Tiara gekrönt ist, so ist das meist eine Darstellung von Papst Gregor dem Kirchenvater., "In der auf seinem Familienbesitz von ihm erbauten Kirche S. Gregorio Magno ist seine Zelle und ein Bischofsstuhl erhalten, Altar f. Gregor in der Basilika S. Giustina in Padua von Sebastiano Ricci (1659-1734), Alte Pinakothek in München v. Michael Pacher Altar der 4 lateinischen Kirchenväter (...Gregor um 1483), ", um 540 in Rom, Rom, , , , , , , , 12.März 604 , , Rom, "Rom Peterskirche klementinische Kapelle, Grabinschrift definiert ihn als 'Konsul Gottes'", , Langobardenkönig Agilulf, Kaiser Mauritius, , , , der Wachsame (griech. / latein.), "kath.Gedenktag: 3. September (der Tag seiner Wahl zum Papst 590) , , , , , , , , ,

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